Dienstag, 16. Januar 2018

Wann kann ein Mietverhältnis außerordentlich gekündigt werden?

§ 543 Abs. 1 BGB regelt allgemein, dass ein Mietverhältnis von Mieter und Vermieter aus wichtigem Grund außerordentlich gekündigt werden kann. Der wichtige Grund wird dabei leider nicht genau definiert. Es heißt im Gesetzestext lediglich, dass unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen dem Kündigenden die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann. Mieter können also außerordentlich fristlos kündigen, wenn der Gebrauch der Mietsache nicht oder nicht rechtzeitig gewährt wird oder wieder entzogen wird (gem. § 543 II Nr. 1 BGB). oder wenn von der Mietsache erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigungen für den Mieter ausgehen, z. B. bei starkem Schimmelbefall oder Schadstoffbelastungen. Weitere Gründe sind eine starke Lärmbelästigung aus der Nac hbarschaft, Bedrohung oder Beleidigung des Mieters durch den Vermieter oder Personen in seinem Umfeld sowie erhebliche Beeinträchtigungen des Mietgebrauchs wie z. B. unzumutbare Raumtemperatur durch Heizungsausfälle im Winter bzw. starke Hitzeentwicklung im Sommer.

Nach § 543 Abs. 2 Nr. 2 BGB besteht für den Vermieter ein Recht zur außerordentlichen fristlosen Kündigung, wenn der Mieter die Mietsache durch Vernachlässigung seiner Sorgfaltspflicht erheblich gefährdet oder unbefugt einem Dritten überlässt. Nach § 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB darf der Vermieter außerordentlich fristlos kündigen, wenn der Mieter für zwei aufeinanderfolgende Termine mit der Entrichtung der Miete oder eines nicht unerheblichen Teils der Miete in Verzug ist. Miete bedeutet in diesem Zusammenhang die Kaltmiete zuzüglich den als Pauschale bzw. als Vorauszahlungen ausgewiesenen Betriebskosten. Gemäß § 569 Abs. III Nr. 1 BGB gilt der Rückstand bei Mietverhältnissen über Wohnraum dann al s nicht unerheblich, wenn er den Betrag von einer Monatsmiete übersteigt (Ausnahme: bei Wohnraum zum vorübergehenden Gebrauch). Nach den Änderungen der diesjährigen Mietrechtsnovelle gilt eine außerordentliche Kündigung auch dann, wenn der Mieter mit der Zahlung der Mietkaution in Höhe eines Betrages, welcher der zweifachen Monatsmiete entspricht, in Verzug ist (§ 569 Abs. 2a BGB). Weitere Gründe für eine solche Kündigung sind wiederholte und nachhaltige Verletzungen der Hausordnung durch den Mieter (wenn dadurch der Hausfrieden nachhaltig gestört wird) und ein vertragswidriger Gebrauch der Mietsache durch den Mieter z. B. bei teilgewerblicher Nutzung.

Weitere Informationen zu Apartment vermieten Frankfurt, Vermietung Frankfurt, Wohnung ohne Makler vermieten Frankfurt sowie zu zahlreichen anderen Themen sind auf https://www.mietwohnungsboerse.de zu finden.

Aigner Immobilien GmbH
Christina Vollmer
Ruffinistraße 26

80637 München
Deutschland

E-Mail: presse@aigner-immobilien.de
Homepage: https://www.aigner-immobilien.de
Telefon: (089) 17 87 87 6206

Pressekontakt
Aigner Immobilien GmbH
Christina Vollmer
Ruffinistraße 26

80637 München
Deutschland

E-Mail: presse@aigner-immobilien.de
Homepage: https://www.aigner-immobilien.de
Telefon: (089) 17 87 87 6206

Montag, 15. Januar 2018

SAS Plattform steigert Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen

SAS Plattform steigert Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen Heidelberg, 15. Januar 2018 - Mit der Analytics-Plattform von SAS, einem der weltgrößten Softwarehersteller, können auch kleine und mittlere Unternehmen ihre Daten so performant und zielgenau analysieren wie Großkonzerne. Drei niederländische Unternehmen, die sich jüngst für SAS Platform und SAS Viya entschieden haben, sind das beste Beispiel dafür.

Euramax kombiniert Daten, Analytics und Visualisierung mit einer konsistenten User Experience

Euramax ist einer der weltweit führenden Spezialisten für besonders hochwertiges bandlackiertes Aluminium. Produkte von Euramax kommen in vielen Branchen zum Einsatz: im Bauwesen und für Innenausstattungen sowie im Transportwesen und für Freizeitfahrzeuge. Um seine Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben, ist das Unternehmen darauf angewiesen, immer einen Schritt voraus zu sein und zu wissen, was die Zukunft bringt. Aus diesem Grund stehen Business Analytics und Datenexploration beim Euramax-Management hoch im Kurs. Mithilfe von SAS hat Euramax eine Lösung für ein extrem dynamisches Reporting aufgesetzt, die dank hervorragender Visualisierung hilft, Zusammenhänge in Daten zu erkennen. Die Lösung ist für den mobilen Einsatz konzipiert, sodass sie Euramax-Mitarbeiter einfach unterwegs nutzen können, auch gemeinsam mit ihren Kunden. Von den aktuellen Weiterentwicklungen der SAS Plattform erwartet sich Euramax noch einmal eine signifikante Verbesserung der Datenexploration.

"Mit SAS Visual Analytics können wir bessere Geschäftsentscheidungen treffen. Dank der Weiterentwicklung der Plattform werden wir künftig noch tiefere Einblicke in unsere Daten bekommen", sagt Peter Wijers, Business Support Manager bei Euramax. "Die Fähigkeit, mehr Datenquellen und -systeme einzubeziehen, Advanced Analytics auf diese Daten anzuwenden und die Daten schließlich zu visualisieren - über ein einheitliches Interface mit konsistenter User Experience -, wird es uns ermöglichen, noch mehr Wege zur Optimierung unseres Geschäfts zu erschließen."

SUEZ nutzt Machine Learning zur Verbesserung der Sales Performance

SUEZ ist ein privatwirtschaftliches Entsorgungsunternehmen, das auf umweltschonende Abfallverwertung, die Gewinnung von Sekundär-Rohstoffen und passgenaue Entsorgungs-Managementlösungen setzt. SUEZ berät in den Niederlanden circa 4,5 Millionen Haushalte und 80.000 Unternehmen zum effizienten Abfallmanagement. Um seine Kunden in der digitalen Welt effektiv betre uen zu können, muss das Unternehmen in der Lage sein, Kundendaten in Echtzeit zu beobachten. SUEZ nutzt dafür SAS und erreicht damit eine Verbesserung des Sales-Prozesses und der Sales-Performance.

Über SAS haben Vertriebsmitarbeiter per Tablet Zugriff auf aktualisierte Kundenprofile und erhalten optimierte Empfehlungen, wo an welchen Tagen der Vertriebsfokus liegen sollte. Auch der Vertriebsinnendienst kann diese Daten und Prognosen nutzen, um die Schwerpunkte im Tele-Sales entsprechend auszurichten.

"Wir können nicht nur einen kleinen Teil, sondern alle unsere Daten in SAS hochladen und dann anspruchsvollste Algorithmen darauf anwenden. Das liefert unserem Sales-Team sehr genaue Prognosen", erklärt Teddo van Mierle, Marketing-Intelligence-Experte bei SUEZ. "Der Nutzerkreis von SAS zieht sich durch das gesamte Unternehmen - und alle greifen auf die gleichen zuverlässigen Prognosen zu. Das stärkt unsere Geschäftsprozesse enorm. Wichtig ist uns, dass wir in der Lage sind, unsere Modelle laufend zu skalieren, zu prüfen und nachzujustieren. Und damit die Modelle im Laufe der Zeit immer intelligenter werden, füttern wir sie ständig mit neuen Daten. Denn: Je besser die Prognosen, desto besser kann SUEZ seine Kunden bedienen."

Notilyze verhilft kleineren Unternehmen zu analytischen Einblicken

Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist es oftmals schwierig, Analytics zu nutzen. An diesem Punkt setzt das Start-up Notilyze an, das auf Basis von SAS Data Science als Pay-as-you-go-Service anbietet. Dieses Modell verschafft den KMU die Möglichkeit, das Maximum aus analytisch getriebenen Geschäftsmodellen und neuen Technologien wie dem Internet of Things (IoT) zu ziehen, ohne selbst in Know-how investieren zu müssen - denn sie können sich stattdessen auf die erfahrenen Data Scientists verlassen, mit denen Notilyze zusammenarbeitet.

"Kleine Firmen und Mittelständler wissen schon um das Poten zial in ihren Datenbeständen, aber sie haben keine Ahnung, womit sie anfangen sollen, um dieses auszuschöpfen - denn sie haben weder das Know-how noch die Ressourcen dafür. Und dann kommt noch dazu, dass eine Auswertung dieser Daten unter Umständen mit hohen Kosten verbunden ist", erläutert Colin Nugteren, Gründer und CEO von Notilyze. "Zusammen mit SAS sind wir in der Lage, diesen Unternehmen eine analytische Plattform in einer zuverlässigen Cloud-Umgebung zur Verfügung zu stellen. Der Kunde stellt uns die Frage, die Notilyze-Data-Scientists analysieren die notwendigen Daten und liefern die Antwort. Unternehmen, die unseren Service in Anspruch nehmen, können über Dashboards und Realtime Web Services auf die Ergebnisse zugreifen - und zwar immer und überall."

Verbesserte SAS Plattform deckt den gesamten Analytics-Prozess ab

Die optimierte SAS Plattform ermöglicht es dem Nutzer über eine interaktive Oberfläche, sich nahtlos im Analytics-Lifecycle z u bewegen - vom Datenmanagement über die Analyse bis hin zur Nutzung der Ergebnisse - und erhöht somit die Produktivität. Dabei kommt eine Vielzahl von SAS Lösungen für die verschiedenen Aufgaben zum Einsatz.

Daten

Die aktuelle Version von SAS Data Preparation umfasst Self-Service Data Wrangling, Transformationen, Blending und Bereinigung der Daten. Dazu gehört auch automatisch generierter Code für IT-Scheduling, um die Daten zu aktualisieren.

Discovery

SAS erschließt Deep-Learning-Algorithmen und investiert massiv, um künstliche Intelligenz (KI) in seine Lösungen zu integrieren, erste Beispiele dafür sind SAS Visual Data Mining and Machine Learning und SAS Visual Text Analytics.

SAS Visual Text Analytics ist in der neuesten Version ein modernes, flexibles und durchgängiges Text-Analytics-Framework, das Text Mining, Kontextextraktion, Kategorisierung, Sentimentanalyse und Suche zusammenbringt. Modernes Machine Learni ng sorgt für automatische Feature-Extraktion und Geschäftsregelgenerierung.

SAS Visual Analytics ergänzt Visualisierungsformen für die Abbildung von Datenrelationen (zum Beispiel D3-Objekte, Google-Charts), erschließt Location Analytics und umfasst verbesserte Kalkulationen, Links und Parameter. Anwender profitieren von einer integrierten Lösung, die Self-Service-BI, Discovery und Analytics vereint.

Deployment

SAS Model Manager steht für zentrales Management und Monitoring der SAS Verzeichnisse und anderer Modelle.

SAS Decision Manager automatisiert taktische Entscheidungen auf der Grundlage von Modellen und damit verknüpfter Geschäftsregeln.

Die aktuelle Version bietet neue Optionen für Managed-Software-as-a-Service in der SAS Cloud, unterstützt aber auch weiterhin Public-Cloud-Umgebungen wie Amazon Web Services oder Microsoft Azure.

circa 7.000 Zeichen

SAS Institute GmbH
Thomas Maier
In der Neckarhelle 162

69118 Heidelberg
Deutschland

E-Mail: thomas.maier@ger.sas.com
Homepage: http://www.sas.de
Telefon: 0049 6221 415-1214

Pressekontakt
Dr. Haffa & Partner GmbH
Anja Klauck
Karlstraße 42

80333 München
Deutschland

E-Mail: postbox@haffapartner.de
Homepage: http://www.haffapartner.de
Telefon: 089 993191-0

Neues Mac Plus-Gleichstromladegerät von Mastervolt sorgt für konstante Spannung und optimale Stromversorgung der Servicebatterie in Einsatzfahrzeugen

Neues Mac Plus-Gleichstromladegerät von Mastervolt sorgt für konstante Spannung und optimale Stromversorgung der Servicebatterie in Einsatzfahrzeugen München, 15. Januar 2018 - Mastervolt, der führende Anbieter von zuverlässigen, netzunabhängigen Stromlösungen, stellt das neue Mac Plus-Gleichstromladegerät in einer 12- und einer 24-Volt-Ausführung vor. Das Mac Plus fungiert dabei als Batterie-zu-Batterie-Ladegerät, das umgangssprachlich auch als "Batteriebooster" bekannt ist. Zusätzlich stabilisiert es die Ladespannung in Einsatzfahrzeugen und verhindert schnelles Entladen und den Ausfall der Servicebatterie oder anderer störungsempfindlicher Geräte. Das neue Gleichstromladegerät ist ab sofort in Deutsc hland erhältlich.

Das Mac Plus garantiert schnelle und sichere Ladezyklen, gleicht Spannungsverluste gezielt aus und überwacht ständig den Status der Servicebatterie. Diese wird mit stabiler Spannung in drei Stufen und nur bei Bedarf aufgeladen, was die Lebensdauer der Batterie signifikant verlängert. Das verhindert unnötiges Auf- oder Überladen und schont so den Akku.

Gerade in Sonderfahrzeugen von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdiensten muss nicht nur die Starterbatterie, sondern auch die Servicebatterie jederzeit betriebsbereit sein. Die Servicebatterie ist aber oft mit der Starterbatterie - die wegen ihrer Nähe zur Lichtmaschine einen Großteil des Ladestroms abgreift - verbunden, damit das Laderelais funktioniert. Sitzt die Servicebatterie weiter entfernt von der Lichtmaschine, muss der Ladestrom über größere Entfernungen fließen. Lange Kabel führen zu geringerer Ladespannung, und die Servicebatterie lädt sich nur sehr langsam wieder auf. Die Folge: frühzeitiges Versagen der Servicebatterie oder Ausfall der stromabhängigen Geräte im Einsatzfahrzeug. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Intelligente Lichtmaschinen, die teilweise schon in Sonderfahrzeugen verbaut sind (Euro-5/6-Abgasnorm), verursachen variable Ströme, Spannung und Spannungsspitzen, die der Servicebatterie schaden.

Das neue Mac Plus-Gleichstromladegerät ist die ideale Lösung für alle Anwendungsbereiche, bei denen es auf eine stabile Stromversorgung im Fahrzeug ankommt und bei denen mehrere Geräten mit unterschiedlicher Netzspannung angeschlossen sind: Wenn zum Beispiel die Entfernung zwischen Ladequelle und Servicebatterie relativ groß ist, erhöht das neue Mac Plus automatisch die Ladungsspannung, um diese Distanz ohne Spannungsverluste zu überbrücken. Gleiches gilt bei Ladesystemen mit intelligenter Lichtmaschine.

Die wichtigsten Features des neuen Mac Plus-Gleichstromladegeräts auf einen Blick:

- Schnelles und s icheres Laden auch auf kurzen Fahrstrecken
- Leiser Betrieb - ohne Lüfter
- Passend für Flüssig-, Gel-, AGM- und Lithium-Ionen-Batterien (inklusive LiFePO4)
- Lädt selbst komplett entladene Batterien zuverlässig auf
- Erkennt Motorzündung und schont so die Starterbatterie
- Entspricht Euro-5/6-Bestimmungen
- Spannungsstabilisierung schützt störungsempfindliche Geräte, Beleuchtung und Lasten
- Parallelbetrieb für Ladeleistung von über 100 Ampere
- MasterBus integriert für intelligente Systemüberwachung und Automatisierung
- Optimales Ladeergebnis durch Temperaturausgleichsfunktion und Spannungsmesser
- E-Mark-Zertifizierung für mobile Anwendungen
- Integrierter Stromversorgungsmodus
- Hoher Wirkungsgrad von 98 %
- Hochleistungsverbindung für einfache Installation und schnelles Set-up mit DIP-Schaltern

Preise & Verfügbarkeit
Das neue Mac Plus Gleichstromladegerät von Mastervolt ist ab so fort zum Preis von 475 Euro im Fachhandel verfügbar (siehe hierzu auch: http://www.mastervolt.de/handlersuche/). Weitere Modelle der Produktfamilie folgen in den kommenden Monaten. Mehr Informationen unter http://www.mastervolt.com/

ca. 3.550 Zeichen inkl. Leerzeichen

Mastervolt GmbH
Marian de Groes
Snijdersbergweg 93

1105 AN AMSTERDAM
The Netherlands

E-Mail: marian.de.groes@mastervolt.com
Homepage: http://www.mastervolt.com/
Telefon: +31 (0)20 342 21 22

Pressekontakt
Dr. Haffa & Partner GmbH
Axel Schreiber
Karlstraße 42

80333 München
Deutschland

E-Mail: postbox@haffapartner.de
Homepage: http://www.haffapartner.de
Telefon: 089 993191-0

Responsive Webdesign für Immobilienmakler

Wenn sich jemand über den Immobilienverkauf informieren möchte oder nach dem Traumhaus sucht, dann geschieht dies heutzutage meist am Smartphone oder Tablet. Deshalb bietet die Agentur wavepoint aus Leverkusen eine Makler-Homepage an, die mobilfähig ist und sich flexibel an jedes Endgerät anpasst.

"Wir haben früh erkannt, dass Responsive Design die Zukunft der Homepages ist und daher mit Responsive2Go speziell für Makler eine entsprechende Website entwickelt", erklärt Sascha Tiebel, Geschäftsführer der Werbeagentur wavepoint. "Studien und der Alltag zeigen, dass immer mehr Tablets und Smartphones verkauft werden und sich das Nutzerverhalten ändert. Wer da seine Homepage noch nicht für mobile Endgeräte optimiert hat, der verschenkt wirklich Potenzial."

Eine Responsive Website ist eine reaktionsfähige Homepage, die sich der Bildschirmgröße von PC, Laptop, Tablet oder Smartphone dynamisch anpasst und dennoch in der Bedienfreundlichkeit keine Wü nsche offenlässt. Die Ansicht der einzelnen Seiten wird der Größe des verwendeten Endgeräts angeglichen, so dass horizontales Scrollen entfällt und dennoch alle Inhalte leicht auffindbar sind. Dementsprechend passen sich ebenfalls Navigationselemente so an, dass der Nutzer sich gut zurechtfindet.

Auch für das Ranking in den Suchmaschinen ist die Responsivefähigkeit einer Website relevant. Zum einen bevorzugt der Algorithmus von Google Seiten, die als mobilfreundlich eingestuft werden. Zum anderen springen mobile Nutzer, die auf einer nicht mobilfähigen Seite landen, schnell ab, weil sie auf ihrem kleinen Display die Inhalte nicht lesen können. Dies wirkt sich wiederum auf die Platzierung in den Suchmaschinen aus.

Die Responsive2Go-Seite ist technisch und optisch optimal auf die Bedürfnisse von Maklern ausgerichtet. Sie ist besonders pflegeleicht, enthält verschiedene Maklertools und ist mit ansprechenden und zielgruppengerechten Bildern und Texten zu allen relevanten Immobilienthemen ausgestattet.

Weitere Informationen wie zum Beispiel auch zu Makler Homepage, Homepage Immobilienmakler, Immobilien Website erstellen und mehr sind auf https://www.responsive2go.de erhältlich.

wavepoint GmbH & Co. KG
Sascha Tiebel
Moosweg 2

51377 Leverkusen
Deutschland

E-Mail: info@wavepoint.de
Homepage: https://www.wavepoint.de
Telefon: 0214 7079011

Pressekontakt
wavepoint GmbH & Co. KG
Lisa Petzold-Sauer
Moosweg 2

51377 Leverkusen
Deutschland

E-Mail: info@wavepoint.de
Homepage: https://www.wavepoint.de
Telefon: 0214 7079011

Samstag, 13. Januar 2018

Energiewende am Ende: Was tun?

Energiewende am Ende: Was tun? Langsam dämmert auch Bundespolitikern, dass eine "Energiewende" nicht möglich ist. Wirtschaftliche und physikalische Grenzen sind inzwischen erreicht oder auch schon überschritten. Die Energiewende ist zu einer gesetzlich sanktionierten Umverteilung von unten nach oben pervertiert. Es entsteht eine immer größere Kluft zwischen wohlhabenden Profiteuren und den einkommensschwachen Stromkunden, die aufgrund des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes die Profite mit steigenden Stromkosten bezahlen müssen. Es ist an der Zeit, sich wieder auf eine optimale Energieversorgung zu besinnen.

Ziele der Energiewende
Durch Windstrom und Solarstrom sollten Brennstoffe eingesp art werden mit dem Endziel, die Stromversorgung vollständig auf Ökostrom umzustellen. Gleichzeitig soll auch die Kernkraft aufgegeben werden. Mit der Einsparung der Brennstoffe wurden auch günstigere Strompreise erwartet, weil "Sonne und Wind keine Rechnung schicken". Mit dieser Botschaft zog jedenfalls der Weltverbesserer Franz Alt durch Deutschland. Hinzu kam dann noch die Klimarettung, weil die Bundeskanzlerin und promovierte Physikerin Angela Merkel behauptet, Kohlenstoffdioxid aus Brennstoffen würde zu einer kritischen Erderwärmung führen.

Die wirtschaftliche Erprobung zur optimalen Umsetzung der Wind- und Solarenergie in elektrischen Strom sollte im größeren Stil von der Wirtschaft durchgeführt werden. Zur Finanzierung wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erlassen, das den Betreibern der Ökostromanlagen über 20 Jahre lang eine Vergütung des erzeugten Stromes zusichert, die deutlich über den Erzeugungskosten liegt. Diese hohen Kosten des Ökostro ms mussten und müssen die Stromverbraucher durch höhere Strompreise tragen. Sinn dieses Gesetzes war, durch Feldversuche den Nachweis zu bringen, dass die Erwartungen an die Ökostromerzeugung erfüllt werden können.

Folgen des EEG
Die hohen Vergütungen über 20 Jahre haben Anlagenbauer, Betreiber, Banken, Grundbesitzer und andere Profiteure schnell aktiviert, Ökostromanlagen zu errichten. Heute ist knapp ein Drittel des erzeugten Stroms in Deutschland Ökostrom, von dem allerdings rund die Hälfte ins Ausland als Überschussstrom entsorgt wird. Es sind mehr als 30.000 Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von 55.000 Megawatt (MW) und eine Unzahl von Solarstromanlagen in Betrieb, die eine installierte Leistung von über 50.000 MW erreichen. Der Leistungsbedarf in Deutschland liegt je nach Tageszeit und Wochentag zwischen 40.000 und 80.000 MW.

Danach müsste Deutschland mit Ökostrom versorgt werden können. Doch das ist nicht der Fall, w eil die vom Wetter abhängigen Anlagen ständig schwankend im Jahresmittel nur 10 bis 20 Prozent ihrer installierten Leistung liefern können. Bei Starkwind und Sonnenschein wird damit Strom über den Bedarf hinaus erzeugt. Dann muss der Überschuss entsorgt werden oder Ökostromanlagen müssen abgeschaltet werden, da bis heute noch nicht einmal ansatzweise wirtschaftliche Stromspeicher vorstellbar sind. Eine stabile Stromversorgung sieht anders aus.

Speicherkraftwerke haben bei Weitem nicht die notwendige Kapazität, weil die potenzielle Energie des Wassers sehr gering ist (siehe Tabelle). Batterien sind viel zu teuer und das immer wieder propagierte Speichern von Wasserstoff, bzw. Methan aus der Elektrolyse von Wasser mit überschüssigem Ökostrom verlangt riesige chemische Anlagen, die nur bei Stromüberschuss laufen (das sind einige 100 Stunden pro Jahr). Der Gesamtwirkungsgrad dieses Verfahrens liegt bei weniger als 20 Prozent. Bei Flauten und nachts müssen dagege n die konventionellen Kraftwerke einspringen. Sie sind unverzichtbar, selbst wenn die Ökostromanlagen verdreifacht werden, wie es von der Bundesregierung geplant ist.

Ergebnisse
Es sind mehr als genug Ökostromanlagen betriebsbereit, um die Situation fundiert zu bewerten. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Der Verbrauch an Erdgas und Erdöl, Steinkohle und Braunkohle wurde trotz der hohen Ökostromerzeugung nicht nennenswert verringert. Damit werden auch die angestrebten niedrigen Werte für den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid verfehlt. Jedoch gedeihen Pflanzen umso besser, je stärker dieses Spurengas vorhanden ist. In Gewächshäusern wird es sogar künstlich hinzugefügt, um höhere Erträge zu erzielen.

Ökostrom ist etwa viermal so teuer wie Strom aus Kohlekraftwerken, obwohl die Ökostromanlagen inzwischen einen hohen technischen Stand erreicht haben, der nur noch geringfügige Verbesserungen zulässt. Ökostrom kann wirtschaftlich nicht mit Stro m aus Wärmekraftwerken konkurrieren. Hinzu kommen die Kosten für die Entsorgung von Überschussstrom und für die Entschädigung von nicht abgenommenem Strom, die in 2017 eine Milliarde Euro erreicht haben.

Die gleiche Summe muss inzwischen auch für Regelkraftwerke ausgegeben werden, die das Stromnetz fortlaufend dem Bedarf anpassen. Der stark schwankende Ökostrom hat die Regelkosten in den letzten zehn Jahren verzehnfacht. Weiter verschlingt der Netzausbau für das Einspeisen und Verteilen des Ökostroms große Summen, die in den Netzkosten versteckt wind. Das Ziel, mit Ökostrom eine preiswerte Stromversorgung zu erreichen, ist physikalisch unmöglich. Mit jeder neuen Ökostromanlage steigt der Strompreis.

Die zahlreichen Ökostromanlagen stören immer mehr Menschen. Immobilien in der Nachbarschaft solcher Anlagen verlieren deutlich an Wert, ohne dass Entschädigungen gezahlt werden. Zusammen mit der Umverteilung von unten nach oben mithilfe des EEG ent steht hier sozialer Sprengstoff.

Ökostrom wird über die Strombörsen zu jedem Preis weit unter den Vergütungskosten veräußert. Dies ist gesetzlich sanktioniertes Dumping, was in anderen Wirtschaftsbereichen als Straftat gilt. Dumpinglöhne werden strafrechtlich verfolgt. Die niedrigen Dumpingpreise bringen die preiswerten Kohlekraftwerke in die Verlustzone. Die Kraftwerke müssen an Reparaturen und Wartung sparen. Die Stromerzeuger lassen möglichst alte, abgeschriebene Kraftwerke mit einem niedrigen Wirkungsgrad, also hohem Brennstoffverbrauch laufen. Neue Kraftwerke produzieren aufgrund der hohen Abschreibungen zu teuer, obwohl sie einen um 10 bis 20 Prozent höheren Wirkungsgrad haben, also weniger Steinkohle oder Braunkohle für die gleiche Stromerzeugung benötigen und weniger Abgase erzeugen.

Inzwischen muss man auch erkennen, dass Ökostromanlagen kein Brennstoffkraftwerk ersetzen können. Es muss einspringen, wenn der Wind nicht weht und die Sonn e nicht scheint. Damit haben wir nur die Wahl zwischen konventionellen Kraftwerken oder Ökostromanlagen plus konventionelle Kraftwerke. Alle Bewertungen zeigen: Die Energiewende ist am Ende. Alle Ökostromkraftwerke zwecks Einspeisung sind überflüssig.

Die zukünftige Stromversorgung
Die Zukunftsplanungen sollten sich auf eine optimale Energieversorgung konzentrieren. Dazu ist es hilfreich, einmal die Energiedichte der Energieträger zusammenzustellen.

Energieträger | Energieart | Energiedichte kWh/kg | Umwandlung in | Wirkungsgrad %
Materie Elektr.-mag. Wellen 25.000.000.000 1) Wärme
Uran Brennstäbe Elektr.-mag. Wellen 600.000 2) über Wärme in elektr. Energie 30 - 35
Erdöl Wärme 10 Mech. Energie 30 - 45
Steinkohle Wärme 8 Mech. Energie 30 - 46
Braunkohle Wärme 5 Mech. Energie 30 - 45
Erdgas Wärme 10 Mech. Energie 30 - 60
Speicherwasser Mech. Energie 0,001 * Elektr. Energie 90
Wind mit 12 m/s Mech. Ene rgie 0,071 ** Elektr. Energie 40 - 50
Wind mit 6 m/s Mech. Energie 0,018 *** Elektr. Energie 40 - 50
Batterie Chem. Energie 0,1 Elektr. Energie 90


Biomasse: 2 kWh /m² und Jahr. Umwandlung in elektr. Energie: Wirkungsgrad 30 - 40%
1) E (Energie) = m (Masse) x c² (Lichtgeschwindigkeit²)
2) Brennstäbe mit ca 3 % Uran 235
* Fallhöhe: 360 Meter
** Windgeschwindigkeit: 12 Meter / Sekunde (43 km/Stunde)
*** Windgeschwindigkeit: 6 Meter / Sekunde (21,5 km/Stunde)


Brennstoffe sind anderen Energieträgern weit überlegen. Sie haben eine hohe Energiedichte und können mit wirtschaftlich erträglichem Aufwand gelagert, also gespeichert werden. Ihre Energie lässt sich jederzeit und planmäßig in elektrische Energie (Strom) umwandeln. Ökostromquellen haben dagegen eine sehr geringe Energiedichte. Das Einsammeln und konzentrieren der Energie ist sehr aufwendig. Die Investitionen für Windstrom sind fünfmal höher als fü r die gleiche Menge Kraftwerkstrom. Die geringe Energiedichte von Speicherwasser zeigt deutlich auch die Grenzen von Pumpspeicher-Anlagen. Für eine wirtschaftliche und stabile Stromversorgung bleiben aus heutiger Sicht nur die Brennstoffe und in der Zukunft, falls Deutschland zu Kernkraftwerken zurückkehren würde, auch Kernbrennstoffe. Braunkohle ist endlich, weil fossilen Ursprungs.

Dazu wurde die Reichweite definiert. Das ist die Zeit, in der angeblich noch Brennstoffe zur Verfügung stehen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft liege die Reichweite von Braun- und Steinkohle bei mehr als 1000 Jahren. Erdgas und Erdöl sei noch für über 100 Jahre vorhanden. Es besteht also kurzfristig gar kein Grund, die Energieversorgung auf die teure und unzuverlässige Ökostromversorgung umzustellen.

Das Geld, das heute für die Subventionieren von Ökostrom und Fördern der Energiewende sinnlos ausgegeben wird, ist für die Entwicklung und den Bau hoc heffizienter Kraftwerke besser angelegt. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist es möglich, den Wirkungsgrad thermischer Kraftwerke bis zu 20 Prozent zu verbessern, also bei gleicher Stromproduktion den benötigten Brennstoff um 20 Prozent zu verringern. Damit werden gleichzeitig auch der Ausstoß von Abgasen und der Verbleib von Aschen reduziert. Der Regelaufwand für das Netz wird vermindert. Ein Netzausbau ist nicht mehr erforderlich. Diese Maßnahmen bringen zusammen mehr Nutzen für die Umwelt als die teuren Ökostromanlagen.

Forschung für sinnvolle und wirtschaftliche Verfahren der Stromerzeugung sollte Vorrang vor den derzeitigen teuren Experimenten genießen. Politische Verbote auf diesen Gebieten sollten umgehend aufgehoben werden. Bei der Vorstellung des Niedersächsischen Energieinstituts in Clausthal wurde auf die Frage, ob man ein Programm hätte, die 90 Prozent Energie zu nutzen, die noch in den abgebrannten Brennstäben der Kernkraftwerke enthalten sind, gea ntwortet: "An dieses heiße Eisen trauen wir uns nicht heran!" Solch eine Antwort dürfte es in einem Land, das angeblich die Freiheit der Wissenschaften hochhält, nicht geben.

Längerfristig muss und wird sich auch Deutschland genau wie der Rest der Welt vorwiegend der Kernenergie zuwenden. Sobald es gelingt, die Energie der Kernspaltung und in einigen Jahrzehnten auch die Energie der Kernfusion direkt in elektrische Energie umzuwandeln, existiert reichlich Energie für jeden Zweck.

Dann wird sogar ein Elektroauto, das mit abgebrannten Brennstäben betrieben wird, sinnvoll. Wie in der Tabelle angegeben, hat ein Kilogramm davon noch einen Energieinhalt von mehr als 500.000 kWh. Das entspricht der Energie aus 50.000 Liter Treibstoff, mit dem man rund 500.000 Kilometer fahren kann. Somit ist ein Pkw mit der Antriebsenergie für seine gesamte Betriebszeit versehen. Solchen Zukunftsvisionen müssen aufgegriffen statt verdammt werden.

Das Bundesamt f� �r Strahlenschutz in Salzgitter blockiert solche Entwicklungen mit der LNT-Arbeitsgrundlage. LNT ist die Abkürzung von: "linear no-threshold" für die Gefährdung durch radioaktive Strahlung. Sie besagt: Eine bestimmte Strahlungsmenge ist tödlich, egal in welchem Zeitraum.

Aufgrund dieser "Logik" müsste man nach dem Genuss von zwei Flaschen Schnaps tot sein, egal, ob man sie in zwei Stunden oder in einem Jahr austrinkt. Mit solchen weltfremden Richtlinien wird Strahlenangst geschürt und Forschung blockiert. Dabei brauchen Mensch eine ausreichende Menge an radioaktiver Strahlung für ein gesundes Leben. [2]

Prof. Dr. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.de und www.NAEB.tv

Quellen
[1] Image Bargain Blitz / energy 1 (5)
[2] www.dzig.de/Unsere-radioaktive-Welt

AfD NRW Dr. Christian Blex MdL: Seit wann ist Physik demok ratisch?
30. November 2017 | Gesetz zur Aufhebung des Gesetzes zur Förderung des Klimaschutzes in Nordrhein-Westfalen - Stärkung des Industriestandorts in Nordrhein-Westfalen
Gesetzentwurf der Fraktion der AfD
Drucksache 17/1128
https://www.youtube.com/watch?v=99mYT37eZrc

NAEB Stromverbraucherschutz e.V.
Heinrich Duepmann
Forststr. 15

14163 Berlin
Deutschland

E-Mail: Heinrich.Duepmann@NAEB.info
Homepage: http://www.NAEB.de
Telefon: 05241 70 2908

Pressekontakt
Stromverbraucherschutz NAEB e.V.
Hans Kolpak
Forststr. 15

14163 Berlin
Deutschland

E-Mail: Hans.Kolpak@NAEB.info
Homepage: http://www.NAEB.tv
Telefon: 05241 70 2908

Freitag, 12. Januar 2018

Fairnessparagraf im Urheberrecht: Nachvergütung für Kameramann von "Das Boot"

Fairnessparagraf im Urheberrecht:  Nachvergütung für Kameramann von "Das Boot" ist einer der erfolgreichsten deutschen Filme aller Zeiten. Als der Film gedreht wurde, rechnete jedoch noch niemand mit diesem Erfolg. Der Film wurde für insgesamt sechs Oskars nominiert, unter anderem für den Oskar in der Kategorie "Beste Kamera".

Verdient hat der Kameramann mit seiner Arbeit damals nur 100.000EUR. Sein Entgelt wurde als eine Pauschalvergütung gezahlt, jetzt forderte er eine Nachvergütung aus dem
Den Anspruch stützten die Richter des OLG auf den "Fairnessparagraphen" des Urheberrechts § 32a UrhG (OLG München, Urteil v. 21.12.2017, Az. 29 U 2619/16). Genau genommen gewährt § 32a UrhG einen Anspruch auf Vertragsanpassung, sodass eine faire Vergütung nachträglich vertraglich fällig wird. Das Gericht hatte eine Abwägung zwischen der Leistung des Kameramanns und den Vorteilen, die aus der Nutzung des Werkes stammen, vorzunehmen. Bei einem auffälligen Missverhältnis zwischen diesen beiden Faktoren ist ein Anspruch aus § 32a UrhG gegeben.

600.000 EUR Nachvergütung

Die Richter sahen ein auffälliges Missverhältnis zwischen der Pauschalvergütung und dem durchschlagenden Erfolg des Films. Zudem maßen sie der Arbeit des Kameramanns eine besondere Bedeutung für den Erfolg zu, was sie auf Nominierung für den Oskar in der Kategorie "Beste Kamera" stützten. Insgesamt sprachen die OLG-Richter dem Kameramann eine Nachvergütung von 600.000 EUR zu. Diese setzt sich zusammen aus Ansprüchen gegen die Filmherstellerin, eine Rundfunkanstalt, ein Unternehmen, das den Film verbreitet und Zinsen. Auch an den noch folgenden Einnahmen soll der Urheber des Films einen Anteil erhalten.

Auswirkungen auf die Vertragspraxis

Der Fall zeigt, dass der "Fairnessparagraph, trotz seines regelmäßigen Schattendaseins in der Praxis, ein mächtiges Werkzeug für Urheber sein kann, vorher vielleicht aus einem ungleichen Machtverhältnis heraus verhandelte Beträge um nicht unerheblich Summen heraufzusetzen.

Wie fair ist der Fairnessparagraf wirklich?

Genau diese Möglichkeit wird auf der anderen Seite von Kritikern stark kritisiert. Es ist dem deutschen Recht aufgrund des Prinzips, dass Verträge grundsätzlich zu erfüllen sind, tatsächlich fremd, diese nachträglich einseitig nachbessern zu können. Insbesondere im vorliegenden Fall hatte keiner der Beteiligten mit dem durchschlagenden internationalen Erfolg des Werks gerechnet. Da ist die Frage berechtigt, weshalb derjenige, der im Vorfeld das gesamte wirtschaftliche Risiko des Projekts trägt, die Früchte dieser Risikobereitschaft später mit zwar elementaren, jedoch letztendlich lediglich "einfachen Arbeitnehmern teilen müssen soll.  Wird ein filmisches Projekt ein Reinfall, beteiligen sich Schauspieler, Kameraleute und sonstige Mitwirkende ja auch nicht an den Verlusten.

Schließlich ist darauf hinzuweisen, dass die Bestimmung urheberrechtliche Verträge stark entwertet, muss der Verwerter doch auf unbestimmte Zeit damit rechnen, dass die vereinbarte Vergütung  ungeachtet der vereinbarten Beträge ohnehin heraufgesetzt wird, wenn das Werk den gewünschten wirtschaftlichen Erfolg erzielt. Ob der so genannte "Fairnessparagraph tatsächlich für alle Beteiligten "fair ist, darf man vor diesem Hintergrund mit Recht bezweife ln.Im Urheberrecht kann durch den § 32a UrhG, wie dieser Fall zeigt, auch nachträglich eine faire Vergütung für den Urheber erreicht werden. Allerdings wird dieser Paragraph selten in Anspruch genommen und fristet wohl auch weiterhin ein Schattendasein in der zivilrechtlichen Praxis.

RAe. Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum
Arno Lampmann
Stadtwaldgürtel 81-83

50935 Köln
Deutschland

E-Mail: lampmann@lhr-law.de
Homepage:
http://www.lhr-law.de
Telefon: 0221/2716733-0

Pressekontakt
RAe. Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum
Arno Lampmann
Stadtwaldgürtel 81-83

50935 Köln
Deutschland

E-Mail: lampmann@lhr-law.de
Homepage: http://www.lhr-law.de
Telefon: 0221/2716733-0

Lutz Schneider Immobilienbewertung wertet intensiv den Dresdener Grundstücksmarkt aus

Lutz Schneider Immobilienbewertung wertet intensiv den Dresdener Grundstücksmarkt aus In den letzten Monaten wurde dafür der Immobilienmarkt in Dresden durch den zertifizierten Immobiliensachverständigen intensiv analysiert. Neben den allgemein zugänglichen Quellen wie Mietspiegel, Grundstücksmarktberichte und Bodenrichtwerte wurden unzählige Immobilienangebote von Ein- und Zweifamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern sowie Wohn- und Geschäftshäusern in der Region Dresden aufwendig ausgewertet. Dazu werden durch das Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung neben den bekannten Immobilienportalen in Dresden auch innovative Tools wie das Immobilien-Marktdateninformationssystem der IMV GmbH genutzt. Es bietet eine detaillierte Übe rsicht der auf dem Dresdener Grundstücksmarkt angebotenen Immobilien. So kann genau nachvollzogen werden, seit wann und zu welchem Preis die Grundstücke bereits aus dem Immobilienmarkt in Dresden angeboten werden. Zudem sind entsprechende Auswertungen möglich, die Durchschnittskaufpreise etc. bieten. Daneben wurden zusammen mit Sachverständigenkollegen zahlreiche Kaufpreise des Dresdener Immobilienmarktes ausgewertet und Marktdaten wie Liegenschaftszinssätze und Marktanpassungsfaktoren abgeleitet.

Solche Martkinformationen sind für einen verantwortungsvoll arbeitenden Immobiliensachverständigen als Grundlage für die marktgerechte Gutachtenerstellung unverzichtbar. Soll doch gerade der Marktwert einer Immobilie in einem Verkehrswertgutachten möglichst zielgenau getroffen werden.

Käufer oder Verkäufer einer Dresdener Immobilie beauftragen doch gerade ein Gutachten über den Verkehrswert bei einem Sachverständigen um den wirklich am Markt in Dresden er zielbaren Immobilienwert ermitteln zu lassen.

Auch für die Gutachtenerstellung für Immobilien als Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts gegenüber der Finanzbehörde in Zusammenhang mit Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer kommt es auf marktgerecht ermittelte Verkehrswerte von Grundstücken in Dresden an. Gemäss § 198 Bewertungsgesetz (BewG) steht es dem Steuerpflichtigen auch nach den neuen Regelungen frei, durch ein Gutachten eines qualifizierten Sachverständigen nachzuweisen, dass der gemeine Wert am Wertermittlungsstichtag tatsächlich niedriger ist, als der vom Finanzamt nach §§ 179 und 182 - 196 BewG ermittelte Wert. Die Bedeutung dieser Vorschrift hat angesichts der Neuregelungen bei der Erbschaftsteuer und Schenkungssteuer in der Praxis bereits deutlich zugenommen.

Viele weitere Informationen, auch einige kostenlose E-Books zum Thema "Immobilienwert und Immobilienbewertung" finden sich auf der Homepage von Immobilienbewertung Lutz Schneider Sa chverständigenbüro Immobilienbewertung Dresden oder direkt auf der Homepage Immobilienbewertung

Lutz Schneider Immobilienbewertung
Lutz Schneider
Zittauer Straße 12

02681 Wilthen
Deutschland

E-Mail: info@schneider-immobilienbewertung.de
Homepage: http://www.schneider-immobilienbewertung.de
Telefon: 03592/31908

Pressekontakt
Lutz Schneider Immobilienbewertung
Lutz Schneider
Zittauer Straße 12

02681 Wilthen
Deutschland

E-Mail: info@schneider-immobilienbewertung.de
Homepage: http://www.schneider-immobilienbewertung.de
Telefon: 03592/31908